Ach ja, der Schnutinger ...
... bin gerade innerlich etwas gestresst wegen des möglichen Buches. Das will irgendwie nicht so, wie ich es will, dafür aber - zapperlott - fließt das Stand Up-Programm plötzlich aus mir raus, warum auch immer, das Hirn geht manchmal höchst seltsame Wege ...
Also kommt Stand up wieder rein und Buch, muss ich mal sehen, was sich da entwickelt ... wird alles ein bisschen viel gerade, merke ich. Also erstmal in Ruhe Sevenload und so weiter.
PS Bin gerade etwas blogfaul wegen Hochzeitsplanung von Brüderchen und genereller Lebensumstrukturierungsmaßnahmen :-)








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aber natürlich weiß er (bzw. das Netz) auch Rat. Frau Schnutinger muss sich bloß entscheiden, wieviel Zeit sie für ihr Werk aufzuwenden bereit ist: 100 Tage:
http://www.peacecorpswriters.org/pages/depts/resources/resour_writers/100daysbook/bk100da.html
60 Tage:
http://lifelearningtoday.com/2007/05/21/how-to-write-a-book-in-60-days-or-less/
40 Tage:
http://www.amazon.com/Write-Book-Forty-Days-Published/dp/0933849818
10 Tage:
http://www.myss.net/how-to-write-a-book.html
oder aber nur 1 Tag:
http://www.buecher-wiki.de/index.php/BuecherWiki/SchnellsteBuch
- ja doch, es besteht also selbst dann noch Hoffnung, wenn Frau Schnutinger erst am Morgen des 14. Oktober 2008, des Tags vor Eröffnung der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, die zündende Idee kommen sollte. À propos zündende Idee: Als kleinen Zusatzservice bietet Mopsos nicht weniger
als 43 Exposés zu - wollen wir doch hoffen - jeweils einem Klasseroman:
http://www.geocities.com/aristipp.geo/texte/wondratschek1.htm
http://jugendbuchshop.de/bilder/produkte/gross/5367_1.jpg
bzw. in der post-68er Version:
http://www.buecher-fundgrube.de/images/ute%20du%20bist%20unmoeglich.jpg
Wenn Mopsos sich übrigens die Titel seiner im Entstehen begriffenen großen Utografie des deutschen Mädchenbuches 1900 - 2000 ansieht, erzählen sie eine höchst dramatische Geschichte: Am Anfang steht die bange Frage "Was ist mit Ute los?" - zunächst kann sich die Gute anscheinend nicht entscheiden ("Unsere Ute Unentschieden"), dann scheint eine Zeitlang tiefste Depression zu herrschen und die Protagonistin nur noch Trübsal zu blasen ("Ute mit der Tute"). Zeitweise lässt sie sich anscheinend gar zu einem Ausflug in finsterste Ketzerei ("Ute verrät das Sakarament") hinreißen, dann jedoch nehmen die Dinge eine völlig ungeahnte ("Ute solls nicht wissen") Wendung: "Komtess Ute erbt ein Schloss", was, claro, zur Folge hat: "Frau Ute lernt um". Unter veränderten ökonomischen Verhältnissen gilt nun "Ute kennt keine Gefahr", Fernreisen ("Ute bei den Indios") sind jetzt so alltäglich wie früher die Expedition in die
Diözesanhauptstadt, auch fitnessmäßig gehts steil bergauf ("Ute die Sportskanone") und die geschätzte Leserinnenschaft darf aufatmen: "Ute freut sich wieder auf Weihnachten". Soviel Erleichterung war nie!
Literaturhinweise:
Ilse Teuber-Kwasnik: Was ist mit Ute los?, Nürnberg: Sebaldus-Verlag 1959. - Roger Hargreaves: Unsere Ute Unentschieden, München 1985. - Horst H. Jork: Ute mit der Tute, Göttingen 1970. - Anna Kayser: Ute verrät das Sakrament, Köln 1952. - Gerda Morris: Ute soll's nicht wissen, Düsseldorf: Iltis(!)-Verlag 1951. - Irene von Velden: Komtess Ute erbt ein Schloss, Marl-Hüls 1955. - Lotte Gummer: Frau Ute lernt um!, Hamburg 1938. - K. Wengen-Berger: Ute kennt keine Gefahr, Düsseldorf 1967. - Kurt-Gerhar Islar: Ute bei den Indios, Oldenburg i.H. 1963. - Marion Kellermann: Ute, die Sportskanone, Stuttgart 1954. - Irma Petzold-Heinz: Ute freut sich wieder auf Weihnachten, Lahr-Dinglingen: Verlag der Sankt-Johannis-Druckerei 1967