Sonntag, April 15, 2007 at 21:06
Schnutinger in
Schnutinger & Wirrkopf |
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Schnutinger
als Cartoonfigur, hält sich selbst für den Mittelpunkt des Universums. Ist altklug, ziemlich versaut und die Vorsitzende der Ortsgruppe der "Jungen Feministinnen". Hobbys: Depressiv auf ihrem Fatboy herumhängen, sich selber überschätzen, irgendetwas tun, das sie spätestens nach einem Tag wieder bereut, andere herumkommandieren.


Wirrkopf
Schnutinger hat ihn irgendwann sehr verwirrt im Netz aufgegabelt, da war er nackt. Sie zog ihm ein rosa Jäckchen an, mehr trägt er selten. Sie versuchte ihn mehrfach loszuwerden, scheiterte jedoch.


Helga und Dörte
Frau Schnutingers fleischfressende Pflanzen (Venusfliegenfallen)

Medienmieze
unsere cyanfarbige Kommunikations- und Medienexpertin. Immer auf Draht, die Welt ist ihr zuhause, kennt sich aus mit i-Phones, Mini-Hubschraubern und elektrischen Zahnbürsten, nur echt mit den fünf Zähnen.

Hagen
Schnutingers bester Freund und gleichzeitig ihr Korrektiv, außer ihm traut sich keiner, sie zurechtzuweisen. Intellektueller Schöngeist, Bonsaifreund und Besitzer einer üppigen Orangenpapiersammlung.

Dr. Teddy
Schnutingers Psychologe, sie ist seit ihrer Geburt bei ihm in Gesprächstherapie, gebracht hat es bilang nichts. Dr. Teddy fragt sich mittlerweile, ob er nicht möglicherweise Teil des Problems ist.

Walter
der Blogdog, verdammt intelligenter Hund, der die Blogosphäre vor allem mit seinen "Most famous quotes" bereichert. Besondere Eigenschaften: Kläfft nicht, bellt nicht, beisst nicht.
Sonntag, April 15, 2007 at 21:06
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Reader Comments (10)
hey! herr wirrkopf hat zähne? und sogar mindestens 3 an der zahl!!! hab ich - wenn ich mich richtig entsinne - ja noch nie gesehen! :-)
@ Diana: Sind natürlich noch die Milchzähnchen. So und wir treffen uns bald zum Hamm-Live Bierchen in Hamm!
Diagnose: Verdacht auf Mikropenis,
Diastema Schneidezähne Oberkiefer.
Für obige Diagnosen erlaube ich mir, lt. GOÄ 1 einen Gesamtbetrag in Höhe von
EUR 21,44
zu berechnen. Wegen einer etwaigen Verrechnung dieses Betrages mit einer Gegenforderung Ihrerseits nach den Gebührensätzen der Anlage zum Ersten Bundeshumorblogunterstützungsgesetzes (BHumBUG vom 1.4.2007) wenden Sie sich bitte ggf. an meine Rechtsabteilung, Abt. Kleinviehdünger.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Laila Katzenellenbogen, Fachärztin für Andrologie und Kieferorthopädie
Verehrte Frau Dr. Katzenellenbogen,
Herr Wirrkopf ist, ob Ihrer Diagnose, mitten in der Nacht in eine Zustand tiefsinniger Hinterfragung seiner Geschlechtsidentität gefallen: Er weiß nicht, ob er nun eher schwul oder lesbisch ist, bzw. das ist ja angesichts der obigen Diagnose nunmehr Ansichtssache. Ich habe ihn bereits in den Bus gesetzt und zu Ihnen auf den Weg geschickt, da ich ihm diesbezüglich auch nicht helfen kann. Er ist doch noch so unerfahren, was diese Dinge anbelangt - und ich auch.
Bitte schreiben Sie es auf meinen Kassendeckel bei Ihnen!
Mfg
Frau Schnutinger
Werte Frau Schnutinger,
auf Ihr heutiges Schreiben müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass es so ja nun nicht geht. Wir hoffen, dass es noch nicht zu spät
ist, möchten Ihnen aber auf jeden Fall dringend davon abraten, ihren Schutzbefohlenen eigenmächtig auf die Reise zum
Katzenellenbogenschen "Institute for Gender Mainstreaming & Cashflow" zu schicken, bevor nicht eine eingehendere Untersuchung erfolgt ist, des weiteren ein Therapieplan, ein kostenpflichtiger,
unverbindlicher und selbstverständlich vorläufiger Heilkostenplan sowie die nötigen Hypothekenanträge bzw. Pfändungseinverständniserklärungen Ihrerseits (zwecks Anfangsfinanzierung der Behandlung von Herrn Wirrwar) bei uns vorliegen. Auch ist
die Anreise per Bus zwar theoretisch möglich - obwohl die meisten unserer Klienten selbstverständlich den bequemeren Weg mit dem Lear-Jet über Gander/Neufundland wählen. Die Überlandoption ist jedoch leider infolge der
ökonomisch unerlässlichen Verschlankung der Busverbindungen zum Sitz unseres Institutes z. Zt. nur ca. vierteljährlich realisierbar
(persönlicher Eintrag auf Warteliste beim Betreiber der Buslinie in Ulan-Bator/Mongolei wird empfohlen). Es existieren aktuell immerhin
noch zwei Verbindungen, die der junge Herr Wirrkopf benutzen könnte: Zum einen die Route Wladiwostok - Novosibirsk - Münster - Frankfurt/Mainstream - Dakar, die jedoch, wenn man letzten Nachrichten aus der Baikalregion vom Frühjahr 2005 Glauben schenken darf, durch
gewisse logistische Probleme beeinträchtigt ist; alternativ die Route Bombay - Katmandu - Münster - Hammerfest, deren Fuhrpark immerhin durch einen gewissen ästhetischen Komfort geprägt ist.
Wir bedauern, Ihnen keine günstigere Auskunft geben zu können. Frau Dr. Katzenellenbogen hat mich allerdings gebeten, Ihnen quasi
inoffiziell mitzuteilen, dass das Problem mit Ihrem Schutzbefohlenen ja "eigentlich halb so wild" sei. Es war dann auch die Rede davon "das
wachse sich sowieso schon irgendwie von selber aus" und in der Zwischenzeit könne sich Herr Wirrwarr die Zeit beim Warten auf die sexuelle Identität ja mit einer der immer beliebter werdenden jugendlichen Persönlichkeitsstörungen vertreiben. Bis zu 80 % der Bevölkerung (auch der erwachsenen) sollen damit inzwischen ausgezeichnete Erfahrungen
gemacht haben.
Mit vorzüglicher Hochachtung
i.A.
Stanislaus Murr di Farinelli
(persönlicher 2. Sekretär von Frau Dr. Laila Katzenellenbogen)
Sehr geehrter Herr Murr di Farinelli,
haben Sie herzlichen Dank für Ihre rasche wie auch ausführliche Antwort - man könnte glatt annehmen, ich sei privat versichert.
Dennoch, es bleibt dabei, unser Patient, Herr W., ist - was seine Geschlechtsidentität betrifft - zutiefst verstört, hatte er sich doch vorgestern just für das Schwulsein entschieden, da er sich seit nunmehr einer Woche zu unserem Fatboy hingezogen fühlt.
Nun ist er aufgrund Frau Katzenellenbogens Diagnose eines möglichen Mikropenis, bzw einer verlängerten Klitoris, ganz aus seiner ursprünglich angedachten sexuellen Orientiertung geworfen worden. Statt ein schwules, überlegt er nun, dass vielleicht auch ein lesbisches Leben eine Option für ihn sei - warum auch immer - versteh' einer diese Männer! Ich möchte Sie bitten, diesen Zustand intersexueller Verwirrung wieder zu bereinigen - das muss doch heilbar sein!!! ;-) - gestern Abend fing Herr W. bereits an, erst an Frau Medienmieze, schließlich an mir herumzufummeln, das ist doch kein Zustand - der arme Kerl, bzw. die arme Kerlin!
Sollten Sie einer Behandlung nicht einwilligen, werden wir auf Ihre resp. Frau Katzenellenbogens Kosten nach Lourdes pilgern und Herr W. wird vor Ort die Mutter Gottes um ihre Hilfe anrufen, Sie können sich vorstellen, was das bedeutet. Bitte ersparen Sie den Pilgern und mir diese Peinlichkeit!
Mit hoffenden Grüßen
Ihre Frau Schnutinger
PS Herr W. müsste im übrigen gerade über Kathmandu herumschwirren, er hat den Zug um 5:56 ab Bösensell über Appelhülsen und Buldern in Richtung Düsseldorf genommen.
Liebe Frau Schnutinger,
jetzt haben wir also den Salat. Das musste ja so kommen: kaum passt man mal ein paar Tage nicht auf, schon übernimmt in der Kommentarabteilung Ihres Blogs ein notorisches Pärchen schwarzfelliger, rücksichtsloser Hochstapler und Quacksalber klammheimlich das Ruder und stiftet in Ihrem Weblog nichts als Unfug, sät Zwietracht, Verwirrung und Unfrieden unter seinen Bewohnern. Immerhin kann ich Sie erst mal beruhigen:
Wallfahrten und ähnlicher Zauber werden nicht nötig sein.
Auf mein dringendes Ersuchen wurde der vorgeblichen "Frau Dr." Katzenellenbogen und ihrem Helfershelfer "Murr di Farinelli" (hinter dem sich der stadtbekannte Streuner "Moritz" verbirgt!) durch mein Herrchen fürs erste jegliche weitere Futterzufuhr gestrichen; auch ist Herr Hundelainen von Schranz nicht weiter gewillt,
schwerstkriminellen Feliden in meinen und seinen Räumlichkeiten Obdach zu gewähren - zumindest nicht in der warmen Jahreszeit, die ja glücklicherweise inzwischen so gut wie zwölf Monate währt, hähä.
So weit, so gut. Bleibt natürlich das Problem mit dem armen Herrn Wirrkopf. Ich war natürlich entsetzt, als ich heute morgen in Ihrem Blog erfahren musste, dass sich Herr Wirrkopf allen Ernstes auf den Weg nach Kathmandu gemacht hat. Das deutete ja darauf hin, dass
er inzwischen nicht nur im Hinblick auf seine sexuelle Orientierung, sondern auch geographisch seinem Namen alle Ehre machte, hatte ihn das Gaunerpärchen doch in Richtung Westen locken wollen, während er nun genau in die entgegengesetzte Richtung reiste. Dazu noch
Kathmandu - ich bitte Sie, was sollte er denn in einer Gegend, in der
anscheinend Haschee das Grundnahrungsmittel ist und warmes Hirsebier (!) als Delikatesse gilt. Ich habe mich also unverzüglich auf die Suche nach Herrn Wirrkopf gemacht, und meine berühmte Spürnase brachte mich auch auf seine Spur - gerade noch rechtzeitig, denn nach einer Irrfahrt über Düsseldorf und das oberbayrische
Petting (wo er um ein Haar in die Fänge der örtlichen
Lesben- und Schwulen-Union geraten wäre) war er auf irgendwelchen Wegen schließlich nach Berlin gelangt, wo sich am Anhalter Bahnhof (ein weiteres Missverständnis anscheinend) die von Ihnen im Bild festgehaltene Tramper-Szene abspielte.
Ich konnte gerade noch verhindern, dass Herr Wirrkopf von
den berüchtigten Bewohnern des Planeten Tralfamadore entführt wurde (wo, wie man dank der Enthüllungen des jüngst verstorbenen Autors Kurt Vonnegut weiß, jeder fünf Geschlechter hat) . Wer weiß, wo das alles noch geendet hätte, hätte ich, quasi als Mopsos ex machina nicht interveniert. Ich hatte ein längeres Gespräch mit Herrn Wirrkopf, in dem ich einiges klarstellen konnte und ihn auch hinsichtlich der Größe seines Penis oder seiner angeblichen Intersexualität beruhigen konnte: Er kann (und wird) also erst mal ganz normal seine schwule Identität weiter ausprobieren und hat mir versprochen, Sie, verehrte Frau Schnutinger und die übrigen weiblichen Bewohner Ihres Blogs in Ruhe zu lassen; notfalls wird er kompetente Hilfsangebote
in Anspruch nehmen. Und für den Sommer freut er sich schon mächtig aufs schwule Zeltlager! Es wurde dann noch ein schöner Nachmittag, wir zogen, den alten Song
"Denn ich will" auf den Lippen, durch diverse Berliner Kneipen, und inzwischen dürfte Herr Wirrkopf ja wohlbehalten zurück bei Ihnen im Blog und bei seinem geliebten Fatboy sein. Will ich jedenfalls hoffen.
Mopsos!
nun dies: Herr Wirrkopf hat sich bei ihrem gemeinsamen nächtlichen Kreuzzug durch die Berliner Szenekneipen, pardon, Kneipenszene in Sie verliebt! Er sitzt gerade schluchzend neben mir und schwärmt von ihren geistreichem Witz und Intellekt und will umgehend und auf der Stelle zurück nach Berlin! In diese Kneipe, wo das Bier so lecker war - an mehr kann er sich nicht erinnern.
Währenddessen umschwirrt mich Herr Wirrkopfs seltsamer Reisebegleiter - jener kleine grüne Kugelblitz - und macht dabei ein gräßlich blechernden Höllenlärm, aus dem Lautsprecher Gebrülle, das in etwa so klingt: "Yes, yes, yes, this is bingo-bongo aus dem Kongo, maday, maday, alte Lädäy, gib schön acht mit dem geblogge, sonst gibts was auf die Schiller Glocke!"
Ich habe es schon mit Mopsodrom versucht und Herrn Wirrkopf angeboten, der Fatboy dürfe heute nacht mit ins Bett. Will er aber nicht! (jetzt stampft er gerade zornig mit dem Füßchen auf und brüllt und kratzt) Ich werde ihn jetzt erstmal bewusstlos schlagen, ich denke, das ist die beste Lösung.
Genau - es lebe die gute alte schwarze Pädagogik!
Jedoch Obacht - letztlich kann sich die auch leicht als ein Nullsummenspiel erweisen. Also sich doch vielleicht lieber in Geduld üben ...
Zur guten Nacht habe ich übrigens noch ein Merkverslein für Herrn Wirrkopf:
Gerontophilie gibts manchmal im Kino
doch nicht mit Mopsos - der ist und bleibt Stino.
Man sollte eine öffentliche Lesung draus machen ;-) Schönes Wochenend' allerseits!!!