Montag, Juli 13, 2009 at 21:12
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Schnutinger
als Cartoonfigur, hält sich selbst für den Mittelpunkt des Universums. Ist altklug, ziemlich versaut und die Vorsitzende der Ortsgruppe der "Jungen Feministinnen". Hobbys: Depressiv auf ihrem Fatboy herumhängen, sich selber überschätzen, irgendetwas tun, das sie spätestens nach einem Tag wieder bereut, andere herumkommandieren.


Wirrkopf
Schnutinger hat ihn irgendwann sehr verwirrt im Netz aufgegabelt, da war er nackt. Sie zog ihm ein rosa Jäckchen an, mehr trägt er selten. Sie versuchte ihn mehrfach loszuwerden, scheiterte jedoch.


Helga und Dörte
Frau Schnutingers fleischfressende Pflanzen (Venusfliegenfallen)

Medienmieze
unsere cyanfarbige Kommunikations- und Medienexpertin. Immer auf Draht, die Welt ist ihr zuhause, kennt sich aus mit i-Phones, Mini-Hubschraubern und elektrischen Zahnbürsten, nur echt mit den fünf Zähnen.

Hagen
Schnutingers bester Freund und gleichzeitig ihr Korrektiv, außer ihm traut sich keiner, sie zurechtzuweisen. Intellektueller Schöngeist, Bonsaifreund und Besitzer einer üppigen Orangenpapiersammlung.

Dr. Teddy
Schnutingers Psychologe, sie ist seit ihrer Geburt bei ihm in Gesprächstherapie, gebracht hat es bilang nichts. Dr. Teddy fragt sich mittlerweile, ob er nicht möglicherweise Teil des Problems ist.

Walter
der Blogdog, verdammt intelligenter Hund, der die Blogosphäre vor allem mit seinen "Most famous quotes" bereichert. Besondere Eigenschaften: Kläfft nicht, bellt nicht, beisst nicht.
Montag, Juli 13, 2009 at 21:12
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Reader Comments (17)
Daher: komm wieder!
Sehen Sie die persönlichen Angriffe als... menschliche Reaktion. Sie sind erschreckt darüber, dass man "dem Netz" doch nicht alles zutrauen kann - aber verlangt man das? Sie haben "dem Netz" quasi zugetraut, zu verstehen, dass persönliche Angriffe nichts an der Kampagne ändern. Aber man muss beachten, dass es auch nur Menschen sind, die dahinter stehen. Sie wurden enttäuscht, und schmeißen das Handtuch mit dem Gedanken... "Schade eigentlich".
Zum anderen sind sie aber auch teilweise selber Schuld. Das mit den Netzsperren ging doch durch die Medien (zumindest sehr aktiv durchs Netz), und dass dann daraus nichts gutes werden kann, hätte Ihnen auch auffallen können. Aber, ich muss gestehen, ich hätte wahrscheinlich auch auf den ersten Blick zugesagt. Die Kampagne an sich mag ja eigentlich nicht schlecht sein; Vodafone versucht, mit der Zeit zu gehen. Gute Idee, schlechte Umsetzung.
Vodafone hat die Kampagne zur falschen Zeit gestartet. Zum einen hätten sie ihr Angebot _gleichzeitig_ umbauen müssen, zum anderen hätten sie erst Gras über den Netzsperren-Quatsch wachsen lassen sollen.
Bloggen Sie weiter. Erstellen Sie weiter Cartoons. Ich find sie/Sie gut. Lassen Sie sich nicht unterkriegen.
Gib nicht auf! Ignorier die schwachmaten....
Wir lieben Dich alle ;) Kopf hoch!
*Schnief, schnief* Und wie erfahre ich von Deiner neuen Seite?
Als "Selbst-Schutz" kann man in seinem eigenen Blog die Kommentarfunktion immer noch total ausstellen ...
Man könnte Ihr "Ich werfe jetzt hin" auch wieder als PR interpretieren. Denn Medieninteresse ist vorhanden. Spiegelonline berichtet davon. WAU WAU .
Sie haben sich auch in Ihrer Bloggerzeit hier öfters aus dem Fenster gelehnt. Wenn Ihnen die Beiträge zu riskant erschienen, dann verschwanden die Beiträge eben wieder.
Das machte den Blog auch lebendig. Man musste schon dran bleiben.
Es war immer erfrischend, wie Sie in die Ebene der Experimentierende tauchten und mit allem Möglichen es versuchten. Es begann mit einer Webcam und endet mit einer Semiprofi-Video-Ausrüstung bei Sevenload.
Mit der Zeit ging für mich die Seele in diesem Blog verloren. Jetzt haben Sie sich entschlossen, den Blog zu beerdigen.
Jedes Ende gibt Kraft für einen neuen Anfang.
Ich wünsche Ihnen dafür viel Spaß und Erfolg.
Ich würde mir wünschen, Sie würden sich nicht als eine Frau verabschieden, die von PR keine Ahnung hat.
beste Grüße in Memoriam
nomo
Bitte bleib uns erhalten
Carpe diem
Frank
Es gibt da so einige Sozialromantiker, wenn ich z.B. an Wolf-Dieter Roth denke, der dachte auch mal, er kann online was Gutes tun und sich verwirklichen.
Dann wurde er auf eine halbe Million verklagt von der ARD, die ihre Felle wegschwimmen sah und machte als Nächstes angeblich Millionengeschäfte mit Premiere-Aktien. So schrieben es jedenfalls Leute nach Mitternacht unter seine Texte bei Heise und Blogwerk.
Heise und Blogwerk warfen ihn postwendend hochkant raus. Warum er allerdings für solche armen Schlucker überhaupt gearbeitet hat, wo er doch angeblich Millionen hatte...ach, da würde es ja das Terrain der Hetze und der Verschwörungstheorien verlassen und zur Logik überwechseln.
Ebenso ging es den Leute von der Abmahnwelle, der Krankenschwester Ulrike Strieder, Rolf Schälike...Hundert anderen, wahrscheinlich Tausenden.
Für solche wie Dich ist das WWW nicht mehr. Das ist jetzt "Bahnhof Zoo".
Und die von Leyen? Klar, die will ebenso wie die ARD zensieren. Wer was lesen darf, wer wem noch schreiben darf und wem nicht.
Aber wegen so einer ohnehin brunzdämlichen Kampagne jetzt Dich zur Sau zu machen, das ist typisch für den Plebs 2.0, der vorzugsweise nachts sturzbesoffen Hasstiraden in die Tastatur hackt und sich freut, wenn dadurch Köpfe rollen...und zwar die der netten Leute. Areschlöcher kommen auch im Web 2.0 noch durch.
Wer sich früher gewundert hat, wie es in der Vergangenheit zu Pogromen kommen konnte, findet im Web 2.0 die Erklärung. Wenn sich viele Menschen zusammenfinden, die verurteilen, bevor sie überhaupt urteilen können. Wenn Menschen sich nicht mehr die Mühe machen zu prüfen und zu hinterfragen, sondern einfach mitblöken, wenn das erste Schaf losblökt.
Das Web 2.0 kann ein wunderschöner, kreativer Freiraum sein, in dem viele Menschen sich verwirklichen können. Im schlimmsten Fall ist es ein entfesselter Mob mit Hang zur Lynchjustiz und das, was Frau Schnutinger erleben musste, ist schon sehr nah daran. Die Debatte in ihrer Unsachlichkeit, Überzogenheit und Scheinheiligkeit ist beschämend, nicht für Frau Schnutinger, sondern für das Web 2.0 und seine Protagonisten. Das was hier aufgeführt wurde, hat die katholische Kirche in den finstersten Teilen ihrer Geschichte ähnlich gut hingekriegt – vor ein paar hundert Jahren!
Frau Schnutinger hat versucht zu erklären, hat bedauert, aber sie hatte doch keine Chance gegen die geballte Macht einmal gefasster Vorurteile. Es hat sich gezeigt, dass das Mitteilungsbedürfnis der Blogosphäre einhergeht mit einer ausgeprägten Unfähigkeit zum Zuhören. Der Rückzug von Frau Schnutinger, so verständlich er ist, trifft leider die falschen, diejenigen, die Spaß und Freude an ihren Netzaktivitäten hatten. Die Netztaliban haben es geschafft sie zum Schweigen zu bringen, das tut weh und ist eine Schande für die gesamte community.
Frau Schnutinger hat mit ihren Cartoons, ihrem Netzkabarett, ihren tweets sehr viel mehr für das Web 2.0 getan, als ein Großteil der Personen, von denen sie jetzt so heftig kritisiert wird. Frau Schnutinger stand mit ihrem Blog für das freundliche Gesicht des Web 2.0 – ihre Kritiker haben gezeigt, dass es auch eine ausgesprochen hässliche Fratze hat.
Diesen Text unterschreibe ich sofort - Vielen Dank dafür.
Es gibt noch viele Schnutti Fans und andere die mit NegativeNerds und -Plebs nichts gemeinsam haben - positiv und tolerant durchs Leben gehen und sich immer wieder wundern wie viele Blogger es gibt, die selber nicht verstanden haben wovon sie eigentlich sprechen.
Frei nach dem Motto "Dummheit schützt (uns) vor´m Bloggen nicht"...
LG an alle positiven Menschen : )
SaM
Herzlichst,
Eure Frau Schnutinger
DateSamstag, Januar 24, 2009 at 20:18"
Besinne dich deiner motivierenden Worte und bleib dran! Ich habe es genoßen...
In diesem Sinne, viel Kraft für die Zukunft!
nur zu gerne würde ich Dich, wie so viele andere, bitten, weiterzumachen, aber ich kann mir denken, dass das nicht geht. Dein Vertrauen in das Netz als Medium ist wahrscheinlich ziemlich hinüber, was sehr schade ist. Denn das Netz sind nicht nur Deine Kritiker, es sind auch Deine vielen Anhänger. Für diese ist es schon etwas frustrierend, wenn Du die Kritik so viel ernster bewertest, als den Zuspruch, den Du erfährst. Wir sind vielleicht nicht so laut, krakeelen nicht so rum, aber wir sind deshalb nicht weniger und schon gar nicht weniger aufrichtig.
Wir wissen, was wir an Dir haben bzw. hatten. Wir haben uns über Deine Videos gefreut, über Deine cartoons geschmunzelt und es genossen dank Deiner tweets und blogs die Welt hin und wieder aus der Schnutinger-Perspektive sehen zu dürfen. Da war sehr viel, sehr gutes – und das wird auch durch die Kritik einiger weniger nicht schlechter. Das solltest Du, wenn Du jetzt Inventur machst, nicht vergessen.
Alles Gute!
hab das mit Vodafone gerade erst mit bekommen.
Ich finde es schade, dass du wegen solcher Idioten deinen wunderbaren Blog aufgibst.
Nachvollziehen kann ich es jedoch durchaus.
Ich wünsch dir alles gute für die Zukunft und vielleicht stolpert man in Zukunft mal wieder über was von dir
Vermissen Dich!